Ad Hominem Info

Irrtümer und Trugschlüsse en gros und en detail

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Ad Hominem

In der Rhetorik bezeichnet man als ad hominem-Argument einen Angriff auf die vortragende Person (im Gegensatz zum Argument ad res, das sich gegen das Argument selbst richtet).

Prinzipiell gelten ad hominem-Angriffe als Unterklasse der Ablenkungsmanöver, die vorgetragen werden, um vom eigentlichen Diskussionsthema abzulenken. Aus organisatorischen Gründen sind sie hier als eigene Kategorie unter der Rubrik Rhetorik aufgeführt.

Einschränkungen

Grundsätzlich sind alle ad hominem-Argumente als unfaire rhetorische Mittel anzusehen, da sie nicht zur sachlichen Diskussion beitragen und stattdessen das Klima vergiften. In vielen Fällen gibt es jedoch Einschränkungen, also Themenbereiche oder Diskussionsformen in denen ein Angriff auf die Person gerechtfertigt sein kann.

Typischerweise betrifft das Situationen in denen die Person, die ein Argument vorträgt selbst Thema der Diskussion ist, etwa wenn es um die Glaubwürdigkeit eines Zeugen geht, oder um die Fachkenntnisse eines Experten. Aber auch in diesen Fällen muss ein Einwand natürlich sachlich begründet sein.

In den jeweiligen Artikeln wurde stets Wert darauf gelegt, solche Fälle möglichst klar abzugrenzen und mit Beispielen zu illustrieren.

Übersicht

rhetorik/ad_hominem/hauptseite.txt · Zuletzt geändert: 27.06.2018 00:15 von Sascha