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Explosions­­prinzip

Grundsatz der Logik, nachdem aus logischen Widersprüchen prinzipiell Beliebiges gefolgert werden kann.

Zwei zueinander im Widerspruch stehende Aussagen (z.B.: „es regnet“ und „es regnet nicht“) können nicht beide gleichzeitig wahr sein. Dies ist eines der grund­legenden Evidenzen der Aus­sagen­logik, ver­gleich­bar mit den Axiomen, z.B. der Mathematik.

Würde man tatsächlich einen solchen Widerspruch in der Logik finden, könne man auf diesem auf­bau­end praktisch beliebige Aus­sagen „beweisen“. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass man ungültige Aus­sagen dadurch widerlegt, dass diese zu einem solchen Wider­spruch führen würden ( Widerspruchsbeweis).

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Andere Namen

  • Ex falso [sequitur ] quodlibet – „aus Falschem [folgt] Beliebiges“.
  • Ex contradictione sequitur quodlibet – „aus Widersprüchen folgt Beliebiges“.

Siehe auch

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Ad Hominem Info ist ein Projekt, die häufigsten Irr­tümer und Trug­schlüsse zu erklären und zu kate­gori­sieren. Auf dieser Seite finden sie einen Hinter­grund­artikel, der ein wichtiges Konzept aus dem Bereich „Logik“, welches zum Ver­­ständnis von anderen Artikel nötig ist, kurz erklärt.
Für mehr In­for­ma­tionen, siehe die Haupt­kategorie  Logik.

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