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Irrtümer und Trugschlüsse en gros und en detail

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logik:fehlschluesse:fehler_der_exklusiven_praemissen

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Fehler der exklusiven Prämissen

Ein Syllogismus der aus zwei negativen Prämissen besteht, hat keinen gültigen Schluss.

Beispiel:

Einige Katzen sind nicht schwarz.
Einige Schwäne sind nicht schwarz.
???

Beschreibung

Negative Aussagen haben deutlich weniger Aussagekraft als positive – aus der Aussage „A ist nicht ein Baum“ erfahren wir weniger über A, als wenn aus der Aussage „A ist ein Haus“. Daher gibt es eine Reihe von Einschränkungen dazu, was man mit negativen Aussagen tun kann. Bereits bei nur einer negativen Prämisse ist es z.B. nicht mehr möglich, einen positiven Schluss zu ziehen (siehe Affirmativer Schluss aus einer negativen Prämisse).

Sind beide Prämissen negative Aussagen, gibt es Möglichkeiten, wie der Mittelbegriff diese zuverlässig verbinden kann. Daher ist es nicht möglich, eine Aussage zu machen, welche den Ober- und den Unterbegriff verbindet. Sprich: es ist kein Schlusssatz mehr möglich.

Ausnahmen

Es gibt bestimmte Schlussformen, bei denen unter bestimmten zusätzlichen Voraussetzung auch Syllogismen mit zwei negativen Aussagen einen gültigen Schluss erlauben.

Leere Schnittmengen

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logik/fehlschluesse/fehler_der_exklusiven_praemissen.1525164531.txt.gz · Zuletzt geändert: 2021/01/09 13:42 (Externe Bearbeitung)