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𝑝-Wert

Beschreibt bei der Analyse von statistischen Daten die Wahrscheinlichkeit, die gesammelten Datenverteilung zu erhalten, unter der Annahme, dass die Nullhypothese wahr sei.

Der 𝑝-Wert erlaubt ausdrücklich keine Aussage darüber, mit welcher Wahr­schein­lich­keit die Null­hypothese wahr ist, genauso wenig wie er die Signifikanz der Daten beschreibt.

Andere Namen

  • Signifikanzwert
  • 𝑝-value

Namensherkunft

Das „𝑝“ im Namen steht für das englische Wort „probability“ (Wahrscheinlichkeit), da der Wert die misst, wie wahrscheinlich die Hypothese durch die erhobenen Daten belegt wird.

Beschreibung

Es ist wichtig, vor Durchführung einer statistischen Untersuchung einen 𝑝-Wert festzulegen, der erreicht werden muss, um die Hypothese zu belegen („Signifikanzniveau“).

Auf keinen Fall sollte diese Festlegung ex post geschehen, da sonst die Versuchung groß sein kann, das Ziel an die erhobenen Daten anzupassen (☞ Zielscheibenfehler).

Im wissenschaftlichen Umfeld sind – je nach Untersuchungsobjekt – vorgegebene 𝑝-Werte zwischen 0,01 (1 %) und 0,001 (0,1 %) üblich, wobei 0,05 (5 %) am häufigsten verwendet wird.

𝑝-Hacking

Der 𝑝-Wert ist auch Namens­geber für einen „𝑝-Hacking“ genannten Analyse­fehler. Hierbei wird die Signifikanz der Daten falsch angegeben, indem nicht alle Informationen in die Berech­nung einfließen.

FIXME Dieser Artikel ist noch in Bearbeitung und daher unvollständig

Siehe auch

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