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Rationalisierung

Bezeichnet in der Psychologie die Tendenz, Handlungen, insbesondere solche, die aufgrund von unklaren oder irrationalen Antrieben durchgeführt wurden, als die Ergebnisse rationaler oder rational erscheinender Moti­va­tionen zu erklären.

Dabei dienen diese Erklärungen nicht nur zur Begründung des Verhaltens gegenüber anderen, sondern in erster Linie gegenüber sich selbst, wie in dem folgenden Beispiel:

Ich möchte mit dem Rauchen aufhören.
Trotzdem stehe ich jetzt vor der Tür und rauche.
In der Raucherecke treffe ich meine Freunde und Bekannten.
Wegen des sozialen Aspektes des Rauchens kann ich jetzt noch nicht damit aufhören.

Während der soziale Aspekt des gemeinsamen Rauchens sicher ein wichtiger Faktor ist, der Raucher davon abhält, ihre Sucht loszuwerden, sind die Sucht erzeugenden Bestandteile des Zigarettenrauches wahr­schein­lich der Ausschlag gebende Faktor dafür, dass man sich immer wieder dort trifft. In dieser Situation liegt der Verdacht nahe, dass man sich nicht selbst eingestehen möchte, dass man nicht die Willenskraft hat, die Niko­tinabhängigkeit zu überwinden und das eigene Verhalten daher auf diese Weise rationalisiert.

Übrigens spräche sicher auch nichts dagegen, sich ohne Zigarette zu seinen Freunden in die Raucherecke zu stellen.

FIXME Dieser Artikel ist noch in Bearbeitung und daher unvollständig.

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