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Verschieben der Torpfosten

Eine Form von unfairer Diskussionstaktik, bei der zuvor (meist implizit) vereinbarte Ziele oder Bedingungen nachträglich verändert werden, sobald sie erreicht werden oder erreicht zu werden drohen.

Beispiel:

A: Wenn die Erde wirklich gekrümmt wäre, müsste man das ja daran erkennen können, dass ein gegenüberliegendes Ufer nicht sichtbar ist, wenn man über eine größere Wasserfläche hinweg schaut. Also ist die Erde flach!
B: Tatsächlich lässt sich die Erdkrümmung so nachweisen – ab einer Entfernung von ca. 4-5km verschwindet das Ufer.
A: Da müsste man aber erst mal nachweisen, dass es nicht das Wasser ist, das sich da tatsächlich krümmt.

Tatsächlich wird die gegenüber liegende Uferlinie, wenn man über eine hinreichend weite Wasserfläche schaut, durch die Krümmung der Oberfläche (welche der Erdkrümmung folgt), „versteckt“. Die notwendige Distanz hängt von der Augenhöhe und vom Wellengang ab, aber bei ca. 4-5 km ist dieser Effekt – zumindest bei guter Sicht – meist schon erkennbar.

FIXME Dieser Artikel ist noch in Bearbeitung und daher unvollsändig.

Herkunft des Namens

Der deutsche Name ist eine direkte Übersetzung des englischen Ausdrucks „moving the goalposts“, der eine unfaire Aktion bei Sportwettbewerben bezeichnet, wo die Pfosten bzw. das Tor verschoben wird, nachdem das Spiel bereits angefangen hat.

In Spielen, in denen das Tor nicht fest verankert ist (bzw. werden kann), wie z.B. Eishockey, kann dieses tatsächlich versehentlich oder absichtlich verschoben werden. Wird dies getan, um ein gegnerisches Tor zu verhindern, gilt dies als Foul.

Siehe auch

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