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Inhalt (Styleguide)

Themenauswahl

Thema dieser Website sind systematische Fehler des Denkens, des logi­schen Schließens und der Argu­menta­tion (entsprechend dem englischen Ausdruck: „fallacies“).

Darüber hinaus können spezifische Begriffe und Konzepte, die zum Verständnis der Hauptartikel benötigt werden, in eigenen, kurzen Artikeln erklärt werden. Dies gilt insbesondere, wenn es keine guten, externen Artikel gibt, welche diese Begriffe angemessen erklären.

Ein allzu großes Abweichen von diesem Themenbereich (Eng.: „scope creep“) sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Rechtschreibung

Diese Site folgt der Orthografie nach der Rechtschreibreform von 1996. In Zweifelsfällen ist die Rechtschreibung nach der Online-Ausgabe des Duden maßgeblich.

Zielgruppengerechter Inhaltsstil

Zielgruppe dieser Site sind interessierte Laien. Die Artikel sollten so geschrieben sein, dass nicht-Experten sie verstehen, oder zumindest alle notwendigen Informationen erhalten, um sich in die jeweiligen Themen ein­arbeiten zu können. Dazu gehören insbesondere Links zu Artikeln, welche wichtige Begriffe weiter erklären, bzw. eigene solche Begriffsartikel.

Das sprachliche und thematische Niveau sollte für die Oberstufe bzw. das Grund­studium geeignet sein. Sowohl übermäßiger Gebrauch von Jargon, wie auch eine bevormundende, schulmeisterhafte Schreibweise sollten auf jeden Fall vermieden werden.

Praktisch heißt das, dass der Schreibstil ein Mittelmaß finden muss, zwischen dem oft allzu vereinfachenden Stil, der in populärwissenschaftlicher Literatur vorherrscht, und dem gewöhnlich allzu Jargon-lastigen Stil, den man in den meisten wissenschaftlichen Publikationen findet.

Thematische Tiefe

Die o.g. Zielgruppe definiert auch die angemessene Inhaltstiefe der Artikel, also wie sehr die Artikel ins Detail gehen sollen.

Grundsätzlich gilt es auch hier abzuwägen: einerseits sollte jemand, der sich bisher noch nicht mit dem Thema befasst hatte, nicht durch allzu viel Details, Jargon oder mathematische Formeln abgeschreckt werden (ein Negativbeispiel hierfür sind leider die diversen Wikipedia-Artikel zu einigen der Themen).

Andererseits sollte jemand, der mit der Materie vertraut ist, auch nicht das Gefühl haben, dass das Thema übermäßig vereinfacht dargestellt wird (hierbei können viele der eher populärwissenschaftlichen Publikationen zu diesen Themen leider eher Beispiele dafür, wie man es nicht machen sollte).

Neutraler Standpunkt

Diese Website soll als Informationsquelle für alle Interessierten dienen und strebt hierzu einen mög­lichst neu­tralen Stand­punkt in wichtigen gesellschaftlichen Fragen, wie auch in Bezug zum politischen Spektrum an.

Die ist insbesondere bei der Auswahl der Negativbeispiele relevant. Diese sollten grundsätzlich die ver­schied­enen politischen Lager abdecken. Dies alleine schon, um für Leser nicht den Eindruck zu erwecken, Denk- und Argumentationsfehler seien nur oder vorrangig ein Problem der „anderen Seite“.

Dabei stellen sich zwei Herausforderungen: zum einen ist es sehr viel leichter, Denk- und Argumentationsfehler zu erkennen, wenn man selbst eine andere Position vertritt ( Bestätigungsneigung), was dazu führen kann, dass man vorrangig oder ausschließlich die Fehler der „anderen Seite“ wahrnimmt – zum anderen kann man, wenn man sich dieser Verzerrung bewusst ist, dazu neigen, dies zu überkompensieren, und nun vor allem Argumente, der einem näher stehende Seite kritisch betrachten.

Beides sollte vermieden werden. Dass es nicht immer möglich ist, dies perfekt zu leisten, ist sicher jedem klar – und dass es durchaus unterschiedliche Meinungen dazu geben kann, was wirklich mit „Neu­tralität“ gemeint sein soll, ebenso. Letztlich geht es darum, eine wenigstens nach bestem Wissen und Ge­wissen zu versuchen, eine neutrale Position einzunehmen.

Konkret sollte für jedes Negativbeispiel, welches eher aus dem linken politischen Spektrum stammt, auch eines aufgeführt werden, das eher der rechten Seite des politischen Spektrums zuzuordnen ist. Dies muss nicht not­wendiger­weise in selben Artikel geschehen, aber über die gesamte Site hinweg sollten die Beispiele aus­balan­ciert sein.

Ausdrücklich keinen Anspruch auf neutrale Behandlung haben Positionen, welche ausschließlich oder vor­rangig auf der Basis von unbewiesenen Behauptungen, Verleumdungen, Ablehnung von Fakten, der ab­sicht­lichen und un­gerecht­fertigten Diskriminierung von Per­sonen oder Personengruppen oder gar der Ver­harm­los­ung von Ver­brechen beruhen.

Dazu gehören insbesondere die diversen Anti-Wissenschaftlichen Theorien, wie z.B. die der Flachen Erde, Klimawandelleugnung, oder aus aktuellem Anlass insbesondere die Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie.

Geschlechtsneutrale Sprache

So weit es möglich ist und es weder den Sinn entstellt, noch den Lesefluss hindert, sollten geschlechts­neutrale Begriffe oder Formu­lier­ungen bevorzugt werden, also etwa „Person“ oder „Teilnehmende“, etc.

Wo es nötig ist, explizit darauf hinzuweisen, dass sowohl Männer als auch Frauen gemeint sind, sollten Formu­lier­ungen wie „Bäckerinnen und Bäcker“ oder z.B. „Arzt/Ärztin“ gebraucht werden.

In allen anderen Fällen ist das Ziel der geschlechtsneutralen Sprache gegenüber dem der Einfachheit der Spra­che und guten Lesbarkeit der Beispiele abzuwiegen. Dies wird je nach Einzelfall entschieden.

Grundsätzlich zu vermeiden sind Schreibweisen, die den Lesefluss erschweren und/oder die nicht oder nur schwer auszusprechen sind (siehe hierzu auch den Abschnitt Barrierefreiheit). Dies betrifft insbesondere Schreib­weisen mit Binnen-I, Trema, Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt u.ä., aber auch die verbreitete Form mit Schräg- und Bindestrich (z.B. „Bäcker/-in“).

Tipp: Für Hinweise und Ideen zu geschlechtsneutralen Formulierungen, siehe die Website geschickt­gendern.de, wo das Thema sehr praxisgerecht und mit vielen guten Lösungsvorschlägen behandelt wird.

Medienspezifische Schreibweise

Diese Site ist eine Internet-Publikation, was auch Einfluss auf die Sprache und Formatierung der Artikel hat. Insbesondere sollte in Betracht gezogen werden, dass Besucher am Bildschirm lesen und dass die ver­wen­deten Geräte sehr unterschiedlich sein können – vom Desktop-PC bis zum Smartphone.

Um die Lesbarkeit am Bildschirm zu erhöhen, sollte ein Absatz möglichst zwischen 30 und 60 Wörter um­fassen. Dies entspricht ca. 2 bis 4 Zeilen in Desktop-Seitengrößen.

Da die Bildschirmgröße – und damit die Zeilenlänge – nicht vorhersehbar ist, sollten lange Worte vermieden, oder mit „weichen Trennzeichen“ versehen werden, sodass diese umgebrochen werden können (automatische Worttrennung funktioniert leider nicht zuverlässig genug).

Suchmaschinen-Optimierung

Grundsätzlich sollten die Artikel für menschliche Leser geschrieben werden und nicht für Suchmaschinen. Im Zweifelsfall sollte die Frage also lauten: „Wie schreibe ich das verständlicher?“, und nicht: „Wie bekomme ich mehr Klicks?“

Die einzige Ausnahme hierbei sind die Hauptüberschrifen der jeweiligen Seiten: Wenn es für ein Phänomen mehrere gebräuchliche Bezeichnungen gibt, sollte gewöhnlich der ausgewählt werden, der wahrscheinlich am häufigsten gesucht wird. Ausgenommen hiervon wiederum sind Situationen, in denen ein deutlich wertender Begriff verbreitet ist, aber ein neutralerer besser zur Beschreibung geeignet ist (Beispiel: Baader-Meinhof Phä­no­men gegenüber Frequenzillusion). In diesen Fällen sollte der verbreitetere Ausdruck eine eigene Lande­seite bekommen, mit dem Hinweis, dass im Hauptartikel mehr Informationen zu finden sind.

Darüber hinaus haben viele der Vorgaben zur Barrierefreiheit auch positive Auswirkungen auf die Such­maschinen­freund­lich­keit. Ein Grund mehr, diese zu beachten.

Struktur

Die Artikel auf dieser Site sollten einem festen Schema folgen, allerdings unterscheiden sich dabei die eigentlichen Hauptartikel von den Begriffserklärungen und anderen Seitentypen.

Diese werden in einem eigenen Abschnitt des Styleguides genauer erklärt.

FIXME Dieser Artikel ist noch in Bearbeitung und daher unvollständig.

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