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Ontologische Fehlannahme

Die (falsche) Annahme, dass etwas existiert, weil es vorstellbar ist, dass es existiert, bzw. weil es eine Bezeichnung dafür gibt.

Zum Beispiel lässt sich der sog. „ontologische Gottesbeweis“ nach Anselm von Canterbury (etwas vereinfacht) wie folgt ausdrücken:

Der Begriff „Gott“ bezeichnet etwas, was alle positiven Eigenschaften vereint.
Zu existieren ist eine positive Eigenschaft.
Daher existiert Gott.

Letztlich ist diese Form von Gottesbeweis ein clever verschleierter Weg, zu postulieren, dass alleine daraus, dass wir uns „Gott“ auf eine bestimmte Weise vorstellen können, folgen soll, dass ein solches Wesen existiere. Dies ist aber kein Argument, welches eine solche Position unterstützt.

Hinweis: dies hier soll keine Aussage über die Existenz oder Nichtexistenz Gottes darstellen, sondern alleine, dass der sog. „ontologische Gottesbeweis“ nicht als Beweis für die Existenz taugt. Siehe auch Fallacy-Fallacy.

FIXME Dieser Artikel ist ein Platzhalter. Weitere Informationen folgen später…

Andere Namen

  • Ontological Fallacy

Siehe auch

Weitere Informationen

denkfehler/abstraktionsfehler/ontologische_fehlannahme.txt · Zuletzt geändert: 2020/09/01 14:13 von Sascha