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Ad Hominem

In der Rhetorik bezeichnet man als ad hominem-Argument einen Angriff auf die vortragende Person (im Gegensatz zum Argument ad res, das sich gegen das Argument selbst richtet).

Prinzipiell gelten ad hominem-Angriffe als Unterklasse der Ablenkungsmanöver, die vorgetragen werden, um vom eigentlichen Diskussionsthema abzulenken. Wegen ihrer besonderen Bedeutung sind sie hier dennoch als eigene Kategorie unter der Rubrik Rhetorik aufgeführt.

Andere Namen

  • Persönlicher Angriff
  • Argumentum ad hominem

Einschränkungen

Grundsätzlich sind alle ad hominem-Argumente als unfaire rhetorische Mittel anzusehen, da sie nicht zur sachlichen Diskussion beitragen und stattdessen das Klima vergiften. In bestimmten Fällen gibt es jedoch Einschränkungen hierzu, also Themenbereiche oder Diskussionsformen in denen ein Angriff auf die Person gerechtfertigt sein kann.

Typischerweise betrifft das Situationen in denen die Person, die ein Argument vorträgt, selbst Thema der Diskussion ist, etwa wenn es um die Glaubwürdigkeit eines Zeugen geht, oder um die Fachkenntnisse eines Experten oder auch die charakterliche Eignung für eine Aufgabe (etwa für ein politisches Amt).

Aber auch in solchen Fällen kann es kein Freibrief für beliebige persönliche Angriffe geben: auch hier muss auch ein Einwand gegen die Person stets sachlich begründet, zum Thema passend und natürlich fair und proportional sein. In keinem Fall sind Beleidigungen, Unterstellungen oder unbelegte Behauptungen (z.B. Gerüchte) ein probates Mittel des fairen Diskurses.

In den jeweiligen Artikeln wurde stets Wert darauf gelegt, solche Fälle möglichst klar abzugrenzen und mit Beispielen zu illustrieren.

Übersicht

FIXME Diese Rubrik ist noch in Bearbeitung und daher unvollständig

Siehe auch

Weitere Informationen

rhetorik/ad_hominem/hauptseite.txt · Zuletzt geändert: 20.10.2018 21:21 von Sascha