Benutzer-Werkzeuge

Dies ist eine alte Version des Dokuments!


Rhetorik

Argument aus Nichtwissen

Argument aus Nichtwissen

Es wird unter Umkehrung der Beweislast aus der Abwesenheit von Beweisen (fälschlich) auf Fakten geschlossen.

Ontologische Fehlannahme

Ontologische Fehlannahme

Die (falsche) An­nahme, dass etwas exist­iert, weil es eine Be­zeich­nung da­für gibt, bzw. weil es vor­stell­bar ist, dass es so etwas geben könnte.

Autoritäts­argument

Autoritäts­argument

Anstatt sach­liche Ar­gu­mente vorzubringen, wird ein­fach auf die Posi­tion einer Autori­tät ver­wiesen. Dies ist nicht in jedem Fall ein Fehl­argu­ment, sollte aber immer über­prüft werden.

Strohmann-Argument

Strohmann-Argument

Rhetorischer Angriff auf ein un­zu­lässig ver­ein­fachtes, oder grob ver­zerrtes und da­her leicht zu wider­leg­endes Argu­ment, mit der (im­pli­ziten) Unter­stell­ung, dass damit auch das ur­sprüng­liche Argu­ment wider­legt sei.

Turm-und-Wall Fehler

Turm-und-Wall Fehler

Eine Form von Denk- oder Argumentationsfehler, bei dem Kon­zepte oder Posi­tionen auf­grund von un­scharfen Definitionen sinn­ver­änd­ernd erweitert, verengt oder vertauscht werden.

Kontinuums­irrtum

Kontinuums­irrtum

Die (fälsch­liche) Ab­lehn­ung von Kate­gori­sier­ungen, da die be­schrieb­enen Varia­tionen auch als Kon­tinu­um be­schrieben werden können.

Akzidens­fehler

Akzidens­fehler

Es wird ver­sucht, eine all­ge­meine Regel an­zu­wenden, ob­wohl in dem spe­zi­fischen Fall Be­gleit­umstände vor­liegen, wegen denen eine Aus­nahme an­wendbar wäre.

Nutpicking

Nutpicking

Ein rhetor­ischer An­griff auf eine Gruppe, die durch Verweis auf ihre ver­wirrt­esten, abs­trus­esten oder am wenigsten mehr­heits­fähigen Mit­glieder, ver­ächt­lich ge­macht werden soll.

Whataboutismus

Whataboutismus

Ein rhetorisches Ablenkungsmanöver, bei dem vom an­ge­prang­erten Miss­stand ab­ge­lenkt wird, in­dem auf einen anderen ver­wiesen wird. Ins­be­sond­ere hat dies den Ef­fekt, dass weder der eine noch der andere be­hoben wird.

Argumentum ad Baculum

Argumentum ad Baculum

Missbrauch einer Macht­posi­tion zur Durch­setz­ung einer Posi­tion, in­dem nega­tive Kon­se­quenzen an­ge­droht oder durch­ge­setzt werden, an­statt durch sach­liche Argu­mente zu über­zeugen.

Argumentum ad Hominem

Argumentum ad Hominem

Be­zeich­net einen un­sach­lichen Angriff auf die Person, die ein Ar­gu­ment vor­trägt – im Gegensatz zum sachlichen Argument (ad rem).

</div>

Diese Web­site verwendet Cookies. Durch die Nutz­ung der Web­site er­klären Sie sich mit der Speich­er­ung von Cookies auf Ihrem Com­puter ein­ver­standen. Darüber hinaus be­stät­igen Sie, dass Sie unsere Daten­schutzbestimm­ungen ge­lesen und ver­standen haben. Wenn Sie damit nicht ein­ver­standen sind, ver­lassen Sie bitte die Web­site.

Weitere Information